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Rechtzeitig zur diesjährigen Aircraft Interior stellte der norddeutsche Kunststoffverarbeiter, in Zusammenarbeit mit der Kunststoffverformung Oederan GmbH, seine dritte Kunststoffspiegel-Generation vor. Die hochwertigen Spiegel können jetzt mit Heizfolie ausgestattet werden und verhindern so das störende Kondensieren bei hoher Luftfeuchtigkeit in den Sanitärräumen von Luxus-Airlinern. Die gemeinsam entwickelten beheizbaren Spezialspiegel sind mit einer hocheffizienten Infrarotflächenheizung ausgerüstet.
Arthur Krüger hat sich für die Infrarotheizung der Oederaner Kunststoffverformer entschieden, da diese nach dem Prinzip der Wärmewellenverteilung arbeitet, d.h. die Elektroenergie wird in Infrarot-Strahlenenergie umgewandelt und erwärmt dabei Objekte unmittelbar, ohne wie sonst üblich die Luft aufzuheizen. Diese direkte Objekterwärmung ist die energiesparendste Heiztechnik und optimal für Kunststoffspiegel in Flugzeugen geeignet. Mit einer Stärke von lediglich 0,3 mm bei der Folie und 3 mm bei den Kunststoffspiegeln verfügen die beheizten Spiegel über eine extrem niedrige, platzsparende Bautiefe. Die Heizfolien werden im Werk von Arthur Krüger, in Barsbüttel bei Hamburg, rückseitig auf die Spiegel verklebt und fachgerecht montiert.
Ein weiterer Vorteil der beheizten Spiegel aus dem Hause Arthur Krüger: Die Stromversorgung mit Schutzkleinspannung bis 48 V Gleichstrom (DC) garantiert eine optimale EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit). Diese bezeichnet die Störfreiheit elektrischer oder elektronischer Geräte in ihrer Umgebung, für Flugzeuge eine unabdingbare Notwendigkeit.
Arthur Krüger hat mit der Sonderausstattung IHS (Infrared Heating System) sein Spiegel-Sortiment A Look und Jet Mirror mit kratzfester Oberflächenvergütung, verschiedenen sandgestrahlten Dekoren und LED-Beleuchtung komplettiert.